ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN

 

  1. Abschluss des Reisevertrages: Der Reisevertrag, den der Reisende dem Reiseveranstalter mit der Anmeldung verbindlich anbietet, kommt mit der Annahme durch den Reiseveranstalter zustande.
  2. Bezahlung: Bei Vertragsabschluss ist eine Anzahlung in Hohe von 10 % des Reisepreises zu leisten oder nach Vereinbarung. 40% des Reisepreises muss 30 Tage vor Abreise geleistet werden. 50% des Reisepreises muss 7 Tage vor Abreise geleistet werden. Erklärt der Reiseveranstalter, dass er die Reiseanmeldung nicht annehmen kann, so wird er den bei der Anmeldung geleisteten Anzahlungsbetrag unverzüglich zurückerstatten.  
  3. Leistungen: Der Inhalt des Reisevertrages wird ausschließlich durch die Beschreibungen und Preisangaben in dem für den Reisezeitraum gültigen Prospekt bestimmt. Sämtliche Nebenkosten. Soweit sie nicht ausdrücklich im Ausschreibungstext als im Reisepreis enthalten angegeben wurden, sind an Ort und Stelle vom Reiseteilnehmer selbst zu zahlen. Erfolgt die Beforderung im Linienverkehr, so warden diese Leistungen vom Reiseveranstalter lediglich vermittelt. Einzelzimmer können nicht Überall garantiert werden. Bei Nichtverfügbarkeit wird der Zuschlag anteilmäßig erstattet. Sofern bei Buchung eines halben Doppelzimmers kein geeigneter Zimmerpartner zur Verfügung steht, ist der Reiseveranstalter zur Nachforderung des EZ­ Zuschlags berechtigt. 
  4. Leistungs­ und Preisänderungen: Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vertraglich vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß eintreten und die nicht vom Reiseveranstalter wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Liegt der Reisetermin später als vier Monate nach Vertragsabschluss, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, eine Preiserhöhung vorzunehmen, wenn sie auf Umständen beruht, die erst nach Vertragsabschluss eingetreten sind und die nicht vorhersehbar waren. Die Preiserhöhung muss sich im Rahmen der veränderten Umstände halten. Ändern sich behördlich festgelegte Beförderungstarife, Kerosinpreise, Eintrittsgelder, Gebühren oder Steuern oder der für die Reise zugrunde gelegte Wechselkurs, ist eine Anpassung der Preise möglich. Erhöht sich der Reisepreis um mehr als 5 %, so ist der Reisende berechtigt, ohne Zahlung eines Entgelts vom Vertrag zurückzutreten. Der Rücktritt muss unverzüglich gegenüber dem Veranstalter schriftlich erklärt werden.  
  1. Rücktritt: Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn durch schriftliche Erklärung von der Reise zurücktreten. Maßgeblich ist der Eingang der Rücktrittserklärung bei dem Reiseveranstalter. Im Falle der Umbuchung durch den Reiseteilnehmer hat dieser dem Veranstalter die Kosten zu erstatten, die nachweislich dem Reiseveranstalter entstanden sind. Der Reiseteilnehmer ist berechtigt, Ersatzpersonen zu stellen, die in alle Rechte und Pflichten seines Reisevertrages eintreten. Eventuell hierdurch entstehende Kosten gehen zu Lasten des zurückgetretenen Teilnehmers. Bei einem Reiserücktritt warden folgende (pauschalierte) Stornogebühren je Teilnehmer berechnet:

 Ab 60 ­ 46 Tage vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises.

ab 45 ­ 30 Tage vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises.

ab 29 ­ 8 Tage vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises

ab 7 ­ 1 Tage vor Reisebeginn 75 % des Reisepreises

und an dem Tag des Reiseantritts 90 % des Reisepreises.

 Wird während der Reise wegen nicht voraussehbarer höherer Gewalt diese erheblich erschwert, gefährdet oder Beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Reiseveranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.  

Weiterhin ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, den  Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeforderung sind Von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last. 

  1. Nicht in Anspruch genommene Leistungen: Nimmt der Reisende Reiseleistungen ganz oder teilweise nicht in Anspruch, so wird sich der Reiseveranstalter bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen bemühen. 
  2. Haftung des Reiseveranstalters: Der Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns. Insbesondere haftet der Reiseveranstalter für:

a. die gewissenhafte Reisevorbereitung

b. die sorgfaltige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger

 c. die Richtigkeit der Leistungsbeschreibungen

 d. die ordnungsgemäße Einbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen

 Gesetzliche Haftungsbeschrankungen:

 Die Haftung des Reiseveranstalters ist auf die Höhe des 3­fachen Reisepreises beschränkt.

  1. soweit ein Schaden des Reisenden vom Reiseveranstalter weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder
  2. soweit er für einen dem Reisenden entstandenen Schaden allein wegen Verschulden eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

 Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Führungen, Ausflüge etc.) und die in der Reiseausschreibung oder in der Reisebestätigung als Fremdleistungen gekennzeichnet warden (z.B. sind alle von den Reiseleitern vermittelten Ausflüge und Rundfahrten Fremdleistungen).

 Wird eine Beförderung im Linienverkehr erbracht und dem Reisenden hierfür ein entsprechender Beförderungsausweis ausgestellt, so erbringt der Reiseveranstalter insofern Fremdleistungen, als auf die Linienbeforderung in der Ausschreibung hingewiesen ist. In diesem Fall gelten die Haftungsnormen der Beförderungsunternehmen, und der Reiseveranstalter haftet nicht für die Erbringung der Beforderungsleistung selbst und daher auch nicht für Verspätungen und Ausfalle und deren Folgen sowie für beim Transport entstandene Gepäckschäden und ­verluste.  

  1. Mitwirkungspflicht: Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.
  2. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung: Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der Reisende innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Ansprüche der Reisenden verjähren in sechs Monaten. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte. Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.
  3. Pass­, Visa­, Zoll­, Devisen­ und Gesundheits­ vorschriften: Für die Einhaltung der Pass­, Visa­, Zoll­, Devisen­ und Gesundheitsvorschriften ist der Reisende selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erfolgen, gehen zu seinen Lasten, ausgenommen wenn sie durch eine schuldhafte Falschinformation des Reiseveranstalters bedingt sind. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, Informationen über Pass­, Visa­ und Gesundheitsvorschriften, die ihm bekannt sind oder von den zuständigen Stellen der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht werden und ihm in angemessener Zeit zur Kenntnis gelangen könnten, an den Reisenden weiterzuleiten. Sollten Reisevorschriften einzelner Länder vom Reisenden nicht eingehalten werden, oder sollte ein Visum durch das Verschulden des Reisenden nicht rechtzeitig erteilt werden, so dass der Reisende deshalb ander Reise verhindert ist, kann der Reiseveranstalter den Reisenden mit den entsprechenden Rücktrittsgebühren belasten.
  4. Versicherungen: Alle Reiseteilnehmer können durch den Reiseveranstalter eine Versicherung abschließen lassen. Darüber hinaus sind sie bei Flugreisen gegen Unfall und gegen Schaden am Reisegepäck zusätzlich durch die Luftfahrtgesellschaft im Rahmen der internationalen Abkommen versichert. Etwaige Schäden müssen aber sofort beim Empfang der Gepäckstücke bei den Beförderungsunternehmen reklamiert werden, da spätere Meldungen nicht berücksichtigt werden.
  5. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen: Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.  

 

Stand: seit 01.06.2005

 Reiseveranstalter:

ARMINIUS Ltd.,

Arshakunyatz Str. 2a, 11. Stock AM­0023 Yerevan / Armenien Tel./Fax: +374 10 54 56 58

E­mail: arminius_reisen@yahoo.de

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